Deutsche Schabe (Blatella germanica)  
         Deutsche Schabe (Blatella germanica)    
   
 


Startseite Allergietherapie
Stichwortsuchfunktion auf dieser Website
Facheingang mit Passwortschutz
freier Eingang für Patienten und Interessierte
Nutzungsbedingungen
Redaktion Info-Netzwerk Medizin 2000
Kontakt Info-Netzwerk Medizin 2000

 

zum Index

 

Ärzteverband Deutscher Allergologen e. V. (ÄDA)
Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie e. V. (DGAKI)
Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin e. V. (GPA)

28. Juli 2006


 

Hintergrund

Deutsche Schabe (Blatella germanica)

Vorkommen:

Tagsüber versteckt in Ritzen und Spalten, Leitungsröhren und Abluftschächten. Befallen sind insbesondere Gebäude, in denen regelmäßig große Mengen Nahrungsabfälle anfallen (Bäckereien, Küchen, Gaststätten, Kantinen und Hotels). Aber auch in privaten Haushalten sind sie insbesondere im Küchen und Sanitärbereich anzutreffen. Bei Einschalten von Licht flüchten sie.

Biologie:

Etwa 1,1 bis 1,4 Zentimeter groß, lehmfarben, mit einer dunkelbraun melierten Vorderbrust. Sie haben lange, über den Hinterleib herausragende Flügel. Die Weibchen tragen die blassbraunen Eipakete, die 15 – 56 Eier enthalten können, etwa vier Wochen am Körper. Die Larven schlüpfen gleich nach dem Abwerfen des Eipaketes aus. Nach einer Entwicklungszeit von zwei bis drei Monaten, in der sich die stecknadelkopfgroßen Jungtiere mehrfach häuten, werden die Schaben geschlechtsreif. Sie könne an Wänden empor laufen und fünf bis zehn Zentimeter weit springen.

Materialschäden:

Da Schaben Allesfresser sind, befallen Sie nachts jegliches organisches Material – zum Beispiel Nahrungsmittel, aber auch feuchte Gewebe, Papier, selbst Leder – und zerkleinern es mit ihren kauend-beißenden Mundwerkzeugen. Durch Einschleppen von Keimen und durch den Verbleib von penetranten, zum Teil süßlichen Duftstoffen, werden Lebensmittel auch nach dem Abzug der Schaben unbrauchbar.

Erkrankung des Menschen:

Schaben sind Überträger von Milzbrand, Salmonellen, Typhus, Shigellosen, Tuberkulose, Pilzerkrankungen usw. Sie tragen zum Großteil zum Krankheitsbild des so genannten Infektiösen Hospitalismus bei. Hierbei erkranken Patienten im Krankenhaus zusätzlich an Erregern, die lediglich im Krankenhaus verbreitet sind. Auch die Ekelwirkung auf den Menschen ist nicht zu unterschätzen. Schaben sind nach dem Bundesseuchengesetz melde- und bekämpfungspflichtig.

Bekämpfung:

Die Diagnose und Bekämpfung eines Schabenbefalles obliegt in jedem Fall dem Fachmann. Eigene Bekämpfungsversuche führen oftmals zu belasteten Räumlichkeiten und einer erhöhten Schabenpopulation im befallenen Gebiet.

Biologische Alternativen sind mittlerweile anerkannt und als sehr wirkungsvoll getestet. So kann bereits im Monitoring und Gelverfahren eine Schabenpopulation völlig beseitigt werden. Jedoch sollte auch diese Art der Bekämpfung dem Fachmann vorbehalten bleiben.

 

Nach Informationen der Firma Vogt & Sommer GmbH, Oberursel

www.vogt-sommer.de

Blatella Germanica

weiter

Allergie-Websites
im Info-Netzwerk Medizin 2000

 
AllergieCheck (ALK-Abelló Arzneimittel GmbH)
SLIT-sublinguale spezifische Immuntherapie
SIT spezifische Immuntherapie
Pollenallergie
Pollenflug
Insektengiftallergie
Hausstaubmilbenallergie
Tierhaarallergie
COPD Therapie
Pollenasthma Therapie
SIT, spezifische Immuntherapie, Navigation
Lebensmittel-Allergie
SIT, spezifische Immuntherapie, Navigation
Latex-Allergie

 

Dieses Informationsangebot wird durch die freundliche Unterstützung der
ALK-Scherax Arzneimittel GmbH, Hamburg, ermöglicht



Link zu Website ALK-Scherax

 

Logo Medizin 2000
Allergie Therapie im Info Netzwerk Medizin 2000
Copyright ©  LaHave Media Services Limited
Deutsche Schabe (Blatella germanica) - Hintergrund. Pressemappe 07/2006 Aerzteverband Deutscher Allergologen (ÄDA) Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie(DGAKI). Info-Netzwerk MEDIZIN 2000
         Deutsche Schabe (Blatella germanica)  
         Deutsche Schabe (Blatella germanica)    
   
 


Startseite Allergietherapie
Stichwortsuchfunktion auf dieser Website
Facheingang mit Passwortschutz
freier Eingang für Patienten und Interessierte
Nutzungsbedingungen
Redaktion Info-Netzwerk Medizin 2000
Kontakt Info-Netzwerk Medizin 2000

 

zum Index

 

Ärzteverband Deutscher Allergologen e. V. (ÄDA)
Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie e. V. (DGAKI)
Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin e. V. (GPA)

28. Juli 2006


 

Hintergrund

Deutsche Schabe (Blatella germanica)

Vorkommen:

Tagsüber versteckt in Ritzen und Spalten, Leitungsröhren und Abluftschächten. Befallen sind insbesondere Gebäude, in denen regelmäßig große Mengen Nahrungsabfälle anfallen (Bäckereien, Küchen, Gaststätten, Kantinen und Hotels). Aber auch in privaten Haushalten sind sie insbesondere im Küchen und Sanitärbereich anzutreffen. Bei Einschalten von Licht flüchten sie.

Biologie:

Etwa 1,1 bis 1,4 Zentimeter groß, lehmfarben, mit einer dunkelbraun melierten Vorderbrust. Sie haben lange, über den Hinterleib herausragende Flügel. Die Weibchen tragen die blassbraunen Eipakete, die 15 – 56 Eier enthalten können, etwa vier Wochen am Körper. Die Larven schlüpfen gleich nach dem Abwerfen des Eipaketes aus. Nach einer Entwicklungszeit von zwei bis drei Monaten, in der sich die stecknadelkopfgroßen Jungtiere mehrfach häuten, werden die Schaben geschlechtsreif. Sie könne an Wänden empor laufen und fünf bis zehn Zentimeter weit springen.

Materialschäden:

Da Schaben Allesfresser sind, befallen Sie nachts jegliches organisches Material – zum Beispiel Nahrungsmittel, aber auch feuchte Gewebe, Papier, selbst Leder – und zerkleinern es mit ihren kauend-beißenden Mundwerkzeugen. Durch Einschleppen von Keimen und durch den Verbleib von penetranten, zum Teil süßlichen Duftstoffen, werden Lebensmittel auch nach dem Abzug der Schaben unbrauchbar.

Erkrankung des Menschen:

Schaben sind Überträger von Milzbrand, Salmonellen, Typhus, Shigellosen, Tuberkulose, Pilzerkrankungen usw. Sie tragen zum Großteil zum Krankheitsbild des so genannten Infektiösen Hospitalismus bei. Hierbei erkranken Patienten im Krankenhaus zusätzlich an Erregern, die lediglich im Krankenhaus verbreitet sind. Auch die Ekelwirkung auf den Menschen ist nicht zu unterschätzen. Schaben sind nach dem Bundesseuchengesetz melde- und bekämpfungspflichtig.

Bekämpfung:

Die Diagnose und Bekämpfung eines Schabenbefalles obliegt in jedem Fall dem Fachmann. Eigene Bekämpfungsversuche führen oftmals zu belasteten Räumlichkeiten und einer erhöhten Schabenpopulation im befallenen Gebiet.

Biologische Alternativen sind mittlerweile anerkannt und als sehr wirkungsvoll getestet. So kann bereits im Monitoring und Gelverfahren eine Schabenpopulation völlig beseitigt werden. Jedoch sollte auch diese Art der Bekämpfung dem Fachmann vorbehalten bleiben.

 

Nach Informationen der Firma Vogt & Sommer GmbH, Oberursel

www.vogt-sommer.de

Blatella Germanica

weiter

Allergie-Websites
im Info-Netzwerk Medizin 2000

 
AllergieCheck (ALK-Abelló Arzneimittel GmbH)
SLIT-sublinguale spezifische Immuntherapie
SIT spezifische Immuntherapie
Pollenallergie
Pollenflug
Insektengiftallergie
Hausstaubmilbenallergie
Tierhaarallergie
COPD Therapie
Pollenasthma Therapie
SIT, spezifische Immuntherapie, Navigation
Lebensmittel-Allergie
SIT, spezifische Immuntherapie, Navigation
Latex-Allergie

 

Dieses Informationsangebot wird durch die freundliche Unterstützung der
ALK-Scherax Arzneimittel GmbH, Hamburg, ermöglicht



Link zu Website ALK-Scherax

 

Logo Medizin 2000
Allergie Therapie im Info Netzwerk Medizin 2000
Copyright ©  LaHave Media Services Limited